Messberichte

Emissionsmessungen im Abgas des Zementdrehrohrofens:


Emissionsmessungen am Drehrohrofen März 2017 [mehr]

Emissionsmessungen am Drehrohrofen November 2016 [mehr]

Emissionsmessungen am Drehrohrofen März 2016 [mehr]

Emissionsmessungen am Drehrohrofen Oktober 2015 [mehr]

Emissionsmessungen am Drehrohrofen März 2015 [mehr]

Emissionsmessungen am Drehrohrofen Oktober und November 2014 [mehr]

Emissionsmessungen am Drehrohrofen Mai und Juli 2014 [mehr]

Emissionsmessungen am Drehrohrofen Dezember 2013 [mehr]

Emissionsmessungen am Drehrohrofen Mai 2013 [mehr]

Emissionsmessungen am Drehrohrofen November 2012 [mehr]

Emissionsmessungen am Drehrohrofen Juni 2012 [mehr]

Emissionsmessungen am Drehrohrofen November 2011 [mehr]

Emissionsmessungen am Drehrohrofen Juni 2011 [mehr]

Emissionsmessungen am Drehrohrofen Mai 2010 [mehr]

Emissionsmessungen am Drehrohrofen September 2010 [mehr]


Funktionsprüfung der Messeinrichtung März 2017 [mehr]

Funktionsprüfung der Messeinrichtung November 2011 [mehr]

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Fischuntersuchung Drau/Gurkmündung Juli 2015

Untersucht wurde das Muskelfleisch von mehreren Einzelfischen in einer Poolprobe [mehr]


Darstellung der HCB und Quecksilbersituation in den Böden

Bodenproben HCB 21. Mai 2015 [mehr]

Bodenproben Hg 21. Mai 2015 [mehr]


Gurk und Görtschitz Wasseruntersuchungsergebnisse

Es wurden 9 Fließgewässermessstellen an der Gurk und der Görtschitz beprobt. Die Messstellen wurden so ausgewählt, dass die Qualität oberhalb und unterhalb der Deponie der Donau Chemie erfasst wurde.

Gurk und Görtschitz Wasseruntersuchungsergebnisse Sonderprogramm vom Februar 2015 im Oberflächengewässern im Einzugsgebiet der Gurk


Görtschitz und Gurk Sonderprogramm Feber 2015 Auswertung [mehr]


Sonderprogramm Wasseruntersuchung Erläuternde Ergebnisse 10032015 [mehr]

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Fichtennadeluntersuchungen auf HCB - geographische Verteilung der HCB Belastung


Um den Jahreswechsel 2014/15 wurden 51 Proben von 27 Fichten auf ihren HCB-Gehalt untersucht. Fichtennadeln deshalb, weil sie eine große Oberfläche und eine dicke Wachsschicht haben. Untersucht wurde ein Gebiet südlich von Hüttenberg bis fünf Kilometer südlich von Brückl. Ein Vergleich der Testergebnisse mit jenen aus Futtermitteln, Obst und Gemüse ist aber nicht zulässig. Fichtennadeln sind im Unterschied zu anderen „Stoffen“ das ganze Jahr, nicht nur Wochen oder Monate der HCB-Belastung ausgesetzt.


Die vorliegenden Karten mit den Ergebnissen der Beprobung von Fichtennadeln auf HCB im Beurteilungsgebiet (Görtschitztal und nähere Umgebung) ermöglichen eine annähernde Abgrenzung des Belastungsgebietes. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Fichte als Bioindikator aufgrund unterschiedlicher Vitalität und Standortbedingungen erfahrungsgemäß Streuungen in der Schadstoffaufnahme aufweisen kann. Zu dem zeigen klimatische Extremperioden (Hitzewelle Sommer 2013) Einfluss auf die Schadstoffaufnahme.


Das vorgefundene Belastungsmuster in den Fichtennadeln korreliert nachvollziehbar mit den vorhandenen Windrosen im Beurteilungsgebiet. Bei allen Interpretationen der bisher vorhandenen Untersuchungsergebnisse ist zu berücksichtigen, dass aufgrund der völlig unterschiedlichen Belastung des Blaukalks durch HCB auch der Schadstoffausstoß aus dem Zementwerk äußerst heterogen - mit Phasen sehr hoher Emissionen gefolgt von Phasen mit geringen Emissionen - erfolgte. Daraus resultieren auch die unterschiedlich hohen Belastungen bei Futtermittelanalysen, Obst- und Gemüseproben im Immissionsbereich des Werkes.


Zu den HCB-Werten in Fichtennadeln ist daher anzumerken, dass weiters aufgrund der Expositionsdauer (ganzjährige Beaufschlagung der Fichtennadeln mit dem Schadstoff) diese Ergebnisse z.B. mit Futtermittelanalysen bzw. Obst- und Gemüseproben nicht unmittelbar verglichen werden dürfen.


Auf Basis der HCB Analysenergebnisse der beprobten Fichten kann festgestellt werden, dass südlich von Hüttenberg eine erste Immissionsbelastung eintritt. Im weiteren Talverlauf nehmen die HCB Werte zum Zementwerk hin deutlich zu und südlich Richtung Eberstein wiederrum entsprechend ab. Vom Zementwerk talauswärts Richtung SSW erfolgte eine deutliche Schadstoffverfrachtung entlang der östlichen Hänge des Krappfeldes in Richtung St. Florian. Die Hänge im östlichen Bereich des Görtschitztales beginnend von Oberwieting bis südlich von Eberstein weisen ebenfalls nachweisbare HCB Werte auf.


Ein erneuter wenn auch nicht markanter Anstieg der HCB Konzentration in den Fichtennadeln kann im Raum Brückl (Umgebungsbereich der Altlast) verzeichnet werden. Um Ergebnisse aus einem unbelasteten Gebiet zu erhalten, wurden Proben im Lesachtal gezogen. Die Analysewerte für HCB lagen unter der Nachweisgrenze (siehe Karten)."


HCB Belastung in Fichtennadeln

1. Nadeljahrgang (Expositionsdauer: 1 Jahr) 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019 und 2020 [mehr]

Bei HCB liegen die Gehalte in den Fichtennadeln allesamt unter der Nachweisgrenze von 0,0005 mg/kg.


Hg Belastung in Fichtennadeln

1. Nadeljahrgang (Expositionsdauer: 1 Jahr) 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019 und 2020 [mehr]

Bei Hg liegen die Gehalte in den Fichtennadeln im oberen Talbereich bis in den Raum nördlich von Brückl im Bereich des Hintergrundvergleichswertes „Lesachtal (HE2)“, während der im Umgebungsbereich der Altlast K20 registrierte Maximalwert (WZE14) dem rd. dreifachen Hintergrundvergleichswert „Lesachtal (HE2)“ entspricht.


Passivsammler HCB

Zu den Ergebnissen ist anzumerken, dass der Langzeitrichtwert (JMW) der MED-Uni Wien von 2 ng/m³ mit Stand Oktober 2020 an allen noch betriebenen Messstellen deutlich unterschritten wird und die Aktivitäten zur Sicherung der Altlast K20 somit Wirkung zeigen (Auswertung als gleitender Jahresmittelwert von 11/2019 bis 10/2020). [mehr]


HCB Untersuchungsbericht August 2015

Ergebnisse Immissionsmessungen HCB Görtschitztal Juli und August 2015 [mehr]


HCB Untersuchungsbericht Juni 2015

Ergebnisse Immissionsmessungen HCB Görtschitztal Mai und Juni 2015 [mehr]

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Probenanalysen

Die Untersuchung von Urprodukten und Produkten aus der Region Görtschitztal und die aus solchen Proben sich ergebenden Analysen und ihre Veröffentlichung sollen helfen, einen Überblick über die Ergebnisse bei den einzelnen (Ur)Produktgruppen zu geben. Überdies ist erkennbar wieviel Proben bislang gezogen wurden und für wie viele Proben bereits Ergebnisse vorliegen. Bei Milch ist im Regelfall die Rohmilch gemeint. Die Anführung der konkreten Adressen bei den Proben ist aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes von Betroffenen nicht möglich, zumal in der Veröffentlichung auch die Ergebnisse privat gezogener Proben einfließen.


Lebensmittelproben Ziehung bis 31.12.2014 Stand 10.3.2015 [mehr]

Lebensmittelproben Ziehung ab 01.01.2015 Stand 10.3.2015 [mehr]

Rohmilchproben Ziehung bis 31.12.2014 Stand 10.3.2015 [mehr]

Rohmilchproben Ziehung ab 01.01.2015 Stand 10.3.2015 [mehr]

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Fische in der Görtschitz:

Die ermittelten HCB-Werte in den Fischen sind derart gering, dass von keinem Einfluss auf die Gesundheit der Fische, deren Fortpflanzung und auf den Fischbestand insgesamt in der Görtschitz auszugehen ist. Dies hat auch der optisch gute Zustand der Fische gezeigt.

Als wesentlicher Einflussfaktor sind die vielen Ausleitungsstrecken und Wehranlagen in der Görtschitz zu sehen.

Angemerkt wird, dass keine Vermarktung der Fische stattfindet und vom 1.1. bis 15.4. Schonzeit ist, sodass keine Fischentnahme stattfindet.

Auch wenn die Fische lebensmittelrechtlich zum Verzehr geeignet sind, ist die Gesamtexposition mit Hexachlorbenzol im Rahmen des Risikomanagements von den zuständigen Behörden zu beurteilen und wird daher aus Vorsichtsgründen vom Verzehr von bereits entnommenen Fischen aus der Görtschitz abgeraten.

•Vorläufiges Amtliches Untersuchungszeugnis L4260 Dez. 2014 [mehr]

•Vorläufiges Amtliches Untersuchungszeugnis L4261 Dez. 2014 [mehr]

•Vorläufiges Amtliches Untersuchungszeugnis L4262 Dez. 2014 [mehr]

•Vorläufiges Amtliches Untersuchungszeugnis L4263 Dez. 2014 [mehr]

•Vorläufiges Amtliches Untersuchungszeugnis L4264 Dez. 2014 [mehr]

•Ökologische Stellungnahme Dez. 2014 [mehr]


AGES Risikobewertung zur HCB Belastung in Lebensmitteln im Görtschitztal,

Datenlage 27. März bis 10. Dezember 2014 [mehr]


Prüfbericht über die Bestimmungen von CKW und HG in 2 Kalkschlammproben 6.11.2014 [mehr]


Bericht über die Emissionsmessungen 21.08.2014 [mehr]


Fachliche Bewertungen entsprechend der Überprüfungsanträge 16.04.2014 [mehr]


Gutachtliche Stellungnahme FTU 22.03.2012 [mehr]